Einflüsse von Zucht und Umwelt auf das Verhalten des Hundes
Geschrieben von Joachim Schrey
Sonntag, 11. Juli 2010
Einflüsse
von Zucht und Umwelt auf das Verhalten des Hundes.
An Hand verschiedener Fallbeispiele will ich versuchen, auch
dem „Nichtgenetiker" und dem psychologisch unvorbelastetem Hundebesitzer
Erklärungen grundsätzlicher Art zu geben.
Generell kann man durchaus Tendenzen im Vergleich der
Hunderassen zu einander erkennen. Die kleinen Terrier (die großen sind in
Wirklichkeit Mischungen aus kleinen Terriern mit anderen, großen Rassen) sind
in ihrer Mehrzahl recht agile Hunde. Neufundländer dagegen sind meist sehr
ruhige Hunde. Windhunde sind überwiegend
sensible Hunde, Schäferhunde dagegen oft recht belastbare Hunde.
Mit diesem Begriff wird allgemein bezeichnet, das
jemand zerstörende tödliche Handlungen an einem lebenden Tier oder Mensch
verübt.
In dieser Abhandlung beschränke ich mich auf die
Darstellung bei Tieren.
Der Steinmarder, der im Hühnerstall so lange aktiv
ist, bis alle Hühner tot sind oder der Wolf, der nicht aufhört, bis auch das
letzte Schaf verendet ist. So etwas bezeichnet man schnell mit „Blutrausch".
Dieser Begriff ist allerdings irreführend. Erstens
geht es den handelnden Tieren nicht um Blut und zweitens sind sie nicht in
einem Rausch.
Es handelt sich meiner Meinung nach um etwas ganz
anderes. Um dies näher zu schildern bedarf es Informationen vorweg. Und zwar
geht es um sog. „Handlungsketten".
Derer gibt es verschiedene. In der Thematik sehen
wir uns zwei für das Verhalten des „scheinbar" endlosen Tötens an .Da ist zum
ersten die Handlungskette (HK) der Ernährung.
Vereinfacht läuft sie bei Canidaen (hundeartige) so
ab.
,,Na komm, meine Süße'' flüstert Joachim Schrey seiner Hündin Lena zu und animiert sie zu einem gemeinsamen Spaziergang über die Feldwege vor seinem Haus. Lena ist sichtlich außer sich vor Freude, springt in allen Himmelsrichtungen umher und ist vor Aufregung kaum zu bremsen.
Sein Codename ist " Killer " – wann immer Jemand in sein Reich eindringt, geht er sofort und ohne zu zögern auf ihn los. Dabei spielt es für ihn keine Rolle wie groß und überlegen sein vermeintlicher Gegner auch sein mag. Jeder seiner todesmutigen und kompromisslosen Angriffe werden von den sphärischen Klängen des " Yankee Doodle " begleitet. Unter den kritischen Augen seiner Liebsten, die ihn vom Rande des Schlachtfeldes aus anfeuert und ihm strategische Tipps zuflötet, wächst er über sich selbst hinaus. Um vor seiner Holden nicht als Schlaffi zu erscheinen, mutiert er regelrecht zu einem titanenhaften Monster.
Allen Warnungen von " Killers " blutigen Opfern zum Trotz wagte ich mich, für ein paar Fotos und einige Minuten Film, in die Höhle des Löwen.
spielen doch alle Hunde lustig mit einander. Rennen rum, haben Spaß, sind fröhlich und freuen sich über gleichgesinnte Mitspieler. Die in der Mehrzahl ebenso gesinnten Frauchen sitzen derweil auf der Banke , sind ebenso fröhlich und unterhalten sich über Männer, Kochrezepte oder die Entgleisungen der Nachbarn. Das nennt man "heile Welt"!!!
Betrachtet man die Hunde allerdings etwas genauer, fallen einem ganz andere Dinge auf. Ständig werden Einzelne ( und immer die selben) aus gebremst. Nach dem Motto: " Du spielst nicht mit"!! Also spätestens, wenn die Frauchen über Männer reden, bemerken sie diese Tatsache nicht mehr.
Jetzt könnte man fragen, warum das so ist (nicht fragen, warum die Frauchen das nicht oder zu spät bemerken)??????